Korianderpesto

Als ich nach dem Abi durch Südamerika gereist bin war das schlimmste, dass es ständig, überall, in jedem Gericht, Koriander gab. Auf den Märkten stapelten sich die Bündel meterhoch und allein beim Geruch hat sich mir schon der Magen umgedreht. Mein erster Satz auf Spanisch war “Sin cilandro, por favor.” Ich kann also jeden verstehen, der mit diesem Kraut nichts anfangen kann.

Inzwischen liebe ich Koriander und verwende einige Energie auf das Korianderbeet im Garten, weil Koriander so schnell blüht und dann hin ist, muss man ständig neuen sähen.
Hier also eine Grundzutat für meine Sommergerichte. Das Pesto schmeckt gut zu Fisch, Huhn oder Gemüse. Wenn man etwas mehr Öl und Limettensaft verwendet wird es zu einer leckeren Salatsauce.

  • 1 Bund Koriander
  • 2 Limetten
  • 1/2 Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Erdnüsse
  • 4 EL Erdnussöl (alternative ein geschmacksneutrales Öl, kein Olivenöl)
  • Salz

Knoblauch schälen und mit einer Prise Salz im Mörser zerreiben, so verliert er seine Schärfe. Die Knoblauch-Salz-Mischung mit der klein geschnittenen Chilischote, dem Öl und den Erdnüssen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Koriander dazugeben und nochmals pürieren bis eine homogene Paste entsteht. Mit Limettensaft abschmecken.

In ein Schraubglas gefüllt hält sich das Pesto im Kühlschrank mehrere Wochen, wenn man darauf achtete, dass die Oberfläche immer mit etwas Öl bedeckt ist.

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