Möhrensalat mit Mango

Eigentlich wollte ich heute Abend ja nur einen Salat machen. Aber jetzt habe ich so viele Möhren aus dem Beet gezogen bis ein paar schöne, gerade für ein Foto dabei waren, dass sich in der Küche ein ganzer Berg türmt. Keine Ahnung wie die das im Supermarkt immer hinbekommen mit den Normgrössen. Jetzt muss ich mir wohl noch ein paar Rezepte mit Möhren überlegen… vielleicht etwas Marokkanisches? Hier auf jeden Fall noch ein leckerer Sommersalat, schon wieder mit Koriander.

  • 1 Bund Möhren
  • 1 Mango
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/2 Chilischote
  • 2 EL Orangesaft
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL Brauner Zucker
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 2 EL Kokosraspeln
  • Korianderblätter

Möhren waschen und auf einer Gemüsereibe in nicht zu feine Streifen raspeln. Mango schälen, würfeln und untermischen.

Für die Sauce den Ingwer reiben, Chilischote fein hacken und mit Organgen- und Limettensaft, Öl und dem Braunem Zucker mischen. Mit Salz abschmecken und über den Salat geben und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Vor dem Servieren die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften und zusammen mit dem Koriander über den Salat geben.

 

Jakobsmuscheln mit Zucchini-Spaghetti und Korianderpesto

Hier das erste Rezept für das Korianderpesto.

  • Pro Person ca 4 Jakobsmuscheln
  • Spaghetti
  • Zucchini
  • Butterschmalz
  • brauner Zucker
  • Martini
  • Salz
  • Pfeffer
  • Korianderpesto

Die Zucchini mit dem Sparschäler längs in schmale Streifen hobeln. Spaghetti al dente kochen, in den letzten zwei Minuten die Zucchinistreifen dazugeben und dann zusammen mit den Nudeln abgiessen.

In der Zwischenzeit Butterschmalz in einer Pfanner erhitzen. Jakobsmuscheln waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern und von beiden Seiten je ca. 3 Minuten anbraten. Mit braunem Zucker bestreuen, karamelisieren lassen und mit dem Martini ablöschen.

Die gebratenen Jakobsmuscheln mit der Zucchini-Spaghetti-Mischung anrichten und viel Pesto darüber geben.

Korianderpesto

Als ich nach dem Abi durch Südamerika gereist bin war das schlimmste, dass es ständig, überall, in jedem Gericht, Koriander gab. Auf den Märkten stapelten sich die Bündel meterhoch und allein beim Geruch hat sich mir schon der Magen umgedreht. Mein erster Satz auf Spanisch war “Sin cilandro, por favor.” Ich kann also jeden verstehen, der mit diesem Kraut nichts anfangen kann.

Inzwischen liebe ich Koriander und verwende einige Energie auf das Korianderbeet im Garten, weil Koriander so schnell blüht und dann hin ist, muss man ständig neuen sähen.
Hier also eine Grundzutat für meine Sommergerichte. Das Pesto schmeckt gut zu Fisch, Huhn oder Gemüse. Wenn man etwas mehr Öl und Limettensaft verwendet wird es zu einer leckeren Salatsauce.

  • 1 Bund Koriander
  • 2 Limetten
  • 1/2 Chilischote
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Erdnüsse
  • 4 EL Erdnussöl (alternative ein geschmacksneutrales Öl, kein Olivenöl)
  • Salz

Knoblauch schälen und mit einer Prise Salz im Mörser zerreiben, so verliert er seine Schärfe. Die Knoblauch-Salz-Mischung mit der klein geschnittenen Chilischote, dem Öl und den Erdnüssen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Koriander dazugeben und nochmals pürieren bis eine homogene Paste entsteht. Mit Limettensaft abschmecken.

In ein Schraubglas gefüllt hält sich das Pesto im Kühlschrank mehrere Wochen, wenn man darauf achtete, dass die Oberfläche immer mit etwas Öl bedeckt ist.